Dezentrale Märkte erfordern dezentrale Güter

Auf dezentralen Märkten muss es eine Art Warenhandel geben. Es können jedoch keine traditionellen Güter sein. Denn wir wissen nicht wieviel traditionelle Güter (Immobilien, Gold, etc.) jemand besitzt. Um über die Anzahl der Dinge zu wissen, müsste man über die Schnittstelle zu zentralen Systemen sprechen. Proof-of-Work ist das erste dezentrale Gut. 

Ein kleines, lustiges Beispiel wie Proof-of-Work funktioniert: Stellen Sie sich vor, sie müssten um ein Bahn-Ticket zu bekommen nicht Geld in den Automaten stecken, sondern Sie müssten 4 Kniebeugen machen und dann wird ein Ticket erstellt. Das ist Proof-of-Work. Anstatt Kniebeugen muss man in einem digitalen System ein bisschen rechnen (Hash). Jedoch sind Berechnungen keine gute Währung. Wir benötigen ein zweites dezentrales Gut - eine neue Art von Geld. Bitcoin - alle 10 Minuten nur 1 Block (Nachweis mit einem Zeitstempel) und begrenzt auf 21 Millionen. Das ist die Schlüsselidee. Die Geldmenge ist begrenzt. 2008 hat Satoshi dies festgelegt und wenn wir nur die Software ausführen, befürworten wir dies. Das ist alles. Es gibt keinen Streit zwischen den Benutzern. Es gibt keine Mehrfachgebote (in Form von mehr Blöcken alle 10 Minuten). Man weiß, dass alle gefundenen Blöcke zu einem festgelegten Netzwerkpreis angeboten werden (derzeit 6,5 Bticoin, danach 3,25 Bitcoin für 4 Jahre usw.)

Räume die Freiheit der Geldschaffung aus dem Weg. Alle 21 Millionen Bitcoins, in einem Vorrat von 140 Jahren, existieren bereits. Man kann sie nicht ausgeben. Sondern man gibt sie den Minern, die alle 10 Minuten mit Bitcoin für den Arbeitsnachweis eines gültigen Blocks bezahlt werden. Das geniale an diesem Ökosystem ist - sozusagen die Schlüsselerkenntnis - der Schwierigkeitsanpassungsalgorithmus.