Bitcoin als Paradigmenwechsel

Ob es derzeit sinnvoll ist, in dem Geldsystem zu bleiben, in das man hineingeboren wurde, sei dahingestellt. Bitcoin bringt die Eigenschaften einer guten Recheneinheit mit sich. Wir kennen ja Recheneinheiten wie Meter, Kilogramm. Recheneinheiten sind verlässliche Messeinheiten. Bei Geld gibt es bisher solche geeichten Messeinheiten nicht. Jeder misst den Preis anders - in Dollar, Euro, was weiß ich. Es gibt keine synchronisierte Messgröße und die Messgröße ist dazu noch variabel. Keiner kennt die Menge an Dollars, die gerade im Umlauf sind.

 

Und da kommt Bitcoin ins Spiel. Wir können die Messgröße unserer Preise an eine Konstante knüpfen. Zwar keine Naturkonstante, aber eine konstante mathematische Größe - 21 Millionen Bitcoins!

 

Die Vorstellung, dass wir in unserem Wirtschaftssystem auf ein statisches Geld setzen, sprengt das Paradigma der Wirtschaftsgrößen an den Universitäten. Bitcoin ist preisinelastisch, das heißt, wenn die Nachfrage nach Bitcoin steigt, steigt nicht das Angebot, da es max. 21 Millionen Bitcoins gibt.