Die Tragödie der Allmende

Bitcoin ist Open-Source, besitzt offene Standards und ist ein offenes Netzwerk. Eines der Schlüsselkonzepte der Ökonomie ist die Idee der Tragödie der Allmende. Diese tritt bei gemeinsamen Ressourcen auf, die von den Beteiligten unbegrenzt genutzt werden kann, bis die Ressource erschöpft ist und das gesamte System zusammenbricht.

 

Es ist ein Form des Marktversagens, die den Namen Tragödie der Allmende trägt. Dies hat Elinor Ostrom in dem Buch "Die Verfassung der Allmende" wunderbar geschildert. Das gängigste Beispiel dafür sind Gemeingüter, wie eine große Grünfläche. Ein Feld, auf dem alle ihr Vieh weiden lassen. Wenn alle rücksichtslos agieren, ist das Ergebnis bald eine schlammige Grube ohne Vieh. Die Ressource ist erschöpft, weil sie von allen überweidet wird.

 

Bitcoin leidet nicht unter der Tragödie der Allmende. Bitcoin ist eine gemeinsame Ressource, deren Nutzung den Wert dieser Ressource erhöht, ohne jemanden auszuschließen. Bitcoin ist ein Gemeingut, das besser wird, je mehr dem Netzwerk beitreten.