Warum ist Bitcoin eine so weltveränderte Innovation?

Moses kommt zurück vom Berg Sinai, wo er in direkter Zwiesprache mit Gott die Zehn Gebote mitgeteilt bekommen hat. Er kehrt zum Volk Israel zurück und will ihnen diese freudige Mitteilung machen. Er stellt jedoch fest, dass das Volk Israel vom wahren Glauben abgefallen ist und stattdessen umtanzen sie das "Goldene Kalb".

 

Wenn man sich entscheiden muss zwischen Moral und Geld, dann entscheiden sich die meisten Menschen für das Geld. Es gibt jedoch auch eine andere Seite des Geldes. Wenn man das Geldwesen analysiert wird man feststellen, dass es bei Geld um Beziehungen zwischen den Menschen geht.

 

Erst mit der Erfindung des Geldes war es möglich, Geschäfte mit Fremden zu machen. Dabei findet ein Austausch mit Waren und Sprache statt. Das ist in einer Welt ohne Geld nur in einer geschlossenen Gesellschaft, die einander vertraut, möglich. Das Geld ist ein Medium, das Beziehungen stiftet und Wohlstand bringt.

 

Bitcoin ist ein Paradigmenwechsel, weil eine neue Erkenntnis in die Welt kommt. Die Trennung zwischen Geld und Staat. Bitcoin ist keine Utopie. Scheitert Bitcoin, dann scheitert er nicht an der Unzulänglichkeit von Menschen. Bitcoin ist eine Option, sich freiwillig für Bitcoin zu entscheiden. Keiner wird gezwungen, jeder kann es ausprobieren.

 

Ich bin vom Projekt El Salvador nicht so angetan, da die eigentliche Kraft eine politische ist. Die exponentielle Kraft von Bitcoin besteht meiner Ansicht nach darin, dass jeder Teil des Netzwerkes werden kann, wenn er es will. Bitcoin ist eine Graswurzelbewegung und keine Idee, in dem wir uns Menschen hineinzwängen müssen.

 

Für Bitcoiner spielt die Dezentralität eine sehr wichtige Rolle. Dezentrale Modelle sind in der Lage das Wissen und die Intelligenz der Welt anzuzapfen und sich nutzbar und fruchtbar zu machen.